Fahrleitungsaufbau

 

Da es kein spezielles Modell-Obus-Fahrleitungssystem auf dem Markt gibt, blieb nur der Eigenbau aus handelsüblichen Straßenbahn Artikeln. Von der Firma Sommerfeldt kommen die Fahrleitungsmaste, die ihrem Verwendungszweck entsprechend angepasst wurden. Die Ausleger wurden nach dem Vorbild in einer Höhe von 5 bis 5,5 Meter montiert. Als Abfangung wurde Bindfaden verwendet. An den Auslegern wurden  isolierte und bewegliche  Fahrdrahthülsen, die Jörg Schmitz in Saarbrücken aus 0,1 mm Kupferblech fertigte, montiert. Nach dem Aufstellen der Maste auf den Anlagenplatten wurde die 0,5 mm verkupferte Fahrleitung gespannt. Diese Arbeiten wurden von Andras Ekkert geleistet. Auch die Weichen und die Kreuzung stammen aus seiner Werkstatt. Abschließend fanden die Probefahrten und die Feinjustierung statt. Inzwischen freuen wir uns über einen fast störungsfreien Betriebsablauf. 

 

Anlagenteile

Die Anlage mit ihren mittlerweile 4 Anlagenteilen befindet sich ständig in Erneuerung, Erweiterung und Modernisierung. Nach der Elektrifizierung der Oberleitungsweiche durch Jonas Dümpe und der erfolgreichen Inbetriebnahme der Burger Drehscheibe – konzipiert und gebaut von Hubert Frentzen - kann auch hier die Ausgestaltung der Landschaft fortgesetzt und abgeschlossen werden. 

 

Fahrzeuge

Bei den Modellbussen konnten wir auf handelsübliche Ware zurückgreifen. 

Derzeit besteht der Fuhrpark aus mehreren Oldtimern der Waggonfabrik Uerdingen Typ ÜHIIIs, auch ein moderner Gelenkzug des Schweizer Herstellers HESS kommt zum Einsatz. Der fahrleitungslose Linienverkehr wird von einem Mercedes-Benz Citaro, einem O405N2 und unserem Museumswagen 151 Typ O305 übernommen. 

Alle Modelle sind auch im OMS Shop erhältlich.

Die antriebslosen Miniaturen sind mit Car-System Technik ausgestattet. Hierbei wurde eine vollbewegliche Vorderachse mit Magnetschleifer, eine Antriebsachse mit Schneckenrad, ein Miniaturmotor mit Schnecke, ein Wechsel Reedkontakt und ein Widerstand eingebaut.

Zusätzlich muss beim Dieselbus eine dreipolige Ladebuchse, ein Ein/Aus Schalter sowie ein leistungsstarker Akku installiert werden.

Für Abwechslung im Fahrbetrieb während der Ausstellung, kommen auch Modelle der betreuenden Mitglieder zum Einsatz.  

Stromabnehmer

 

Natürlich gehört zu einem Obus der Stromabnehmer. Diese wurden durch unser Vereinsmitglied Hubert Frentzen in stundenlanger Arbeit konstruiert. 
Ein Stromabnehmer besteht aus 16 Einzelteilen. Verschiedene Messing Profile werden über Messingstifte miteinander verlötet. Die Federn sorgen, wie beim Vorbild, für den nötigen Anpressdruck des beweglichen Schleifschuhs an der Fahrleitung.