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Die Schleppachse (Hersteller Fa. Bilstein in Altenvoerde/Westf.), auch „Hund“ genannt, wurde in den 50er Jahren von der Feuerwehr Solingen zum Abschleppen von Lastkraftwagen mit einem Achs- oder Lenkungsschaden beschafft. Zu dieser Zeit verfügten die RKW (Rüstkraftwagen) über einen Kran zum Anheben der beschädigten Fahrzeuge. Da ein Schleppen im angehobenen Zustand nicht möglich war, wurden die defekten Fahrzeuge angehoben und die Vorderachse auf den „Hund“ gesetzt. So konnte das Schadfahrzeug wie ein Anhänger vom RKW gezogen werden. Der „Hund“ war aufgrund der fehlenden Bremsen und der Vollgummiräder nur für eine Schleppgeschwindigkeit von 15km/h ausgelegt. Die max. Traglast beträgt 5000kg. 1973 erhielt die Feuerwehr Solingen einen Kranwagen mit 20 Tonnen Hubkraft und einer Schleppvorrichtung zum Heben und Schleppen. Da der „Hund“ nun nicht mehr benötigt wurde übergab man ihn an die SWS da Busse bei Achsschäden weiterhin nur so geschleppt werden konnten. Durch die fortgeschrittene Technik im Schleppbetrieb ist der „Hund“ auch hier mittlerweile überflüssig geworden, wurde vom OMS übernommen und repräsentiert hier die vielseitigen Arbeits- und Hilfsgeräte eines Verkehrsbetriebes.
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